Ich liebe dieses Stück, auch wenn ich erst den ersten Teil beherrsche! Nur habe ich dummerweise beim Spielen einen Feenkönig im Kopf, der aussieht, wie Michael Flatley mit Flügelchen und dazu auch noch so tanzt. Hoffe, das hört man mir beim Spielen nicht an. 
Als neuestes Stück übe ich die Ballade “Eliz Iza” aus der Bretagne. Es ist ein sehr trauriges Lied, das beim Spielen sehr viel Gefühl erfordert. Eine wunderschöne Aufnahme gibt es übrigens von Alan Stivell auf seiner CD Renaissance De La Harpe Celtique.
Seit 2 Tagen spiele ich das Lied “The Quiet Lands of Erin” aus dem Lehrbuch von Christoph Pampuch und fand es die ganze Zeit furchtbar langweilig. Bis heute abend! Endlich habe ich verstanden, um was es in diesem Lied geht, denn plötzlich habe ich die Landschaften Irlands vor meinem inneren Auge gesehen. Über eine Stunde habe ich es wieder und wieder gespielt, mit Lautstärke, Tempo und Ausdruck experimentiert - und muss mich gerade zurückhalten, noch weiter zu spielen, aber das kann ich meinen Nachbarn wirklich nicht zumuten.
Hoffentlich kann ich diese Bilder auch bei meinen Zuhörern entstehen lassen! Das wäre wirklich Magie…